
Protokoll der Mitgliederversammlung der „Theaterfreunde.de - Theaterfreunde Freiburg e. V.“
25.10., 19.30 Uhr – 21.30 Uhr im Wintererfoyer des Theaters Freiburg
TOP 1 Begrüßung und Beschluss der Tagesordnung
Frau Keul begrüsst die Anwesenden und bedankt sich beim Theater für die Gastfreundschaft.
Frau Volkert entschuldigt den erkrankten Stipendiaten der Theaterfreunde Herrn Waltle. Als Ersatz trägt die ehemalige Stipendiatin der Theaterfreunde Frau Sang Hee Kim eine Arie aus „Adriana Lecouvreur“ vor.
Frau Mundel stellt die zweite Stipendiatin dieser Spielzeit Marie Bonnet vor. Sie wird u.a. bei „Hänsel und Gretel“ mitwirken und stellt sich den Theaterfreunden mit einem Chanson von Patricia Kaas vor.
Frau Keul weist darauf hin, dass Herr Waltle von der Musikhochschule Freiburg komme und bereits als Mime im „Ring“ zu sehen war.
Die Tagesordnung wird durch die Mitgliederversammlung einstimmig genehmigt.
TOP 2 Jahresbericht der Vorsitzenden
Sehr geehrte Damen und Herren,
verehrte Mitglieder der TheaterFreunde Freiburg e.V.,
es ist schon etwas Besonderes im Jahr des 100. Geburtstags des Theaters vor den Freunden des Theaters zu berichten, die es zwar schon immer in dieser Stadt gab und die sich schon immer für ihr Theater engagierten, aber in einer ganz anderen Form als es dieser Verein in seinen modernen Strukturen unternimmt.
Und dies hier im Winterer- Foyer, dessen Namensgeber und Bürgermeister 1910, Otto Winterer, der von der Kunst schwärmte, die uns auf ihren duftigen Fittichen zu den höchsten Höhen des menschlichen Wonneempfindens empor trägt.
Dazu haben die 1055 TheaterFreunde auch im Geschäftsjahr 2009/2010 beigetragen und die Kunst des Theaters unterstützt, die alle Menschen dieser Stadt zu gute kommt.
Den größten Beitrag leisteten die 7 ExcellenceFörderer, gefolgt von den 6 Donatoren und 38 Förderern zu 550 € bzw. 800 € jährlich und die Theaterstiftung.
Über die 134 Austritte und 47 Neueintritte haben wir uns reichlich Gedanken gemacht. Die meisten Schreiben enthielten als Angabe Altersgründe für den Austritt, manchen war aber auch das Probenangebot zu kompliziert.
Auf beide Punkte hat der Vorstand gemeinsam mit der Theaterleitung reagiert. Wir haben unsere Mitgliedschaft modifiziert und bieten eine Mitgliedschaft für 80 € jährlich nicht nur mit dem Partner/Partnerin sondern auch bspw. mit einem Kind, Enkelin oder Neffen/Nichte an.
Unser Probenangebot im Jubiläumsjahr ist auf einem Blatt übersichtlich für jeden verständlich zu verfolgen, wofür wir besonders Frau Mundel und Herrn Bollon und allen Theaterschaffenden danken.
Noch im Geschäftsjahr 09/010 beschlossen, starteten wir zum 1. Ringzyklus die Werbeaktion „ Machen Sie mit“, die in einem kleinen Flyer die verschiedenen Fördermöglichkeiten unseres Vereins darstellt und aktiv um neue Mitglieder wirbt, denn die Anzahl der Mitglieder ist die tragende und wichtigste Säule unseres Fördervereins.
Beim sensationellen, großstädtisch anmutenden Theaterball waren die TheaterFreunde mit einem von der Sparkasse gesponserten Fächer als Ballpräsent vertreten, die Stipendiaten der Freunde überreichten Tombolapreise und einige Mitglieder waren bis zum frühen Morgen mit der Ausgabe der Tombolapreise im Einsatz. Ihnen an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön.
Die Donatoren waren von den TheaterFreunden zum Ball eingeladen, weshalb kein zusätzliches Dinner 09/010 stattfand.
Die TheaterFreunde mit der ExcellenceInitiative unterstützten in der letzten Spielzeit die gesamte Ringproduktion, die sich über 4 Jahre hinzog, mit „Rheingold“ begann und mit der „Götterdämmerung“ den Ring schließt, was für ein Stadttheater eine ganz große Leistung darstellt, Freiburg bereichert und begeistert hat und im Januar beim 2. Ringzyklus nochmals auch durch Sie, meine Damen und Herren, aufgeführt werden kann.
Durch die ExcellenceInitiative konnten unter anderem die beeindruckenden Produktionen „Tosca“ und “Ein Maskenball“ mit Frau Ragatzu und German Villar verwirklicht werden.
Als Kontrapunkt zum „Ring“ unterstützten wir den „RAP des Nibelungen“, eine HipHop Oper mit Jugendlichen mit unserem diesjährigen Stipendiaten 010/011, dem Tenor Christoph Waltle als Mime.
Die TheaterStiftung förderte das Junge Theater mit dem Insektenmusical“ Flokati“, das Musiktheaterstück „Schaf“ und das „Tagebuch der Anne Frank“.
150 Kindern aus sozial schwächeren Familien konnte das Weihnachtsmärchen ermöglicht werden. Durch eine Aktion für das Kinderorchester kamen 50 Musikinstrumente zusammen. Insgesamt unterstützte die Theaterstiftung das Junge Theater in der Saison 09/010 mit 9000,00 €.
Bereits zum 6. Mal konnten wir unser Theaterstipendium vergeben, geteilt an die Schauspieler Jennifer Lorenz und Hendrik Heutmann, was den Etat des Theaters jährlich um 10.000,00 € entlastet.
Alle Aktivitäten erforderten eine gezielte engagierte Vorstandsarbeit und eine enge Kooperation mit der Intendanz, der ExcellenceInitiative, die bei Herrn Bollon angesiedelt ist, der TheaterStiftung und der Geschäftsstelle der TheaterFreunde.
Dafür möchte ich meinen Kolleginnen und Kollegen des Vorstands und des Beirats ganz herzlich danken.
Frau Mundel, Herrn Bollon und Herrn Dr. Engert für die Umsetzung aller Projekte und Wünsche hier im Haus.
Herrn Pistecky für seine Arbeit im Theaterausschuss und der“ Machen Sie mit Aktion“.
Herrn Hugo für unseren Internetauftritt und die Organisation der beliebten Theaterreisen.
Frau Schöler für die fürsorgliche Verwaltung unserer Finanzen und die Buchhaltung.
Frau Schöler vertrat zusätzlich mit Herrn Dr. Maul für 3 Monate Frau Brosius in der Geschäftsstelle, die wegen eines Unfalls sonst nicht besetzt gewesen wäre.
Sie wird auch zukünftig Frau Brosius in der Geschäftsstelle vertreten, aber leider nicht mehr als Schatzmeisterin zur Verfügung stehen.
Frau Brosius danke ich für ihre ehrenamtliche Arbeit als Schriftführerin und für ihre Arbeit in der Geschäftsstelle, die sie in Abstimmung mit mir führt.
Der beliebte monatliche TheaterTreff im Rappen wurde organisiert und moderiert von Herrn Dr. Maul.
Richard Gütermann begleitete und unterstützte unsere Projekte und Zielsetzungen. Aus beruflich zeitlichen Gründen kann Herr Gütermann sein Amt als Beisitzer zukünftig nicht mehr wahrnehmen. Er möchte aber unseren Gremien verbunden bleiben und mit Ihrem Votum in den Beirat wechseln.
Im Gegenzug erklärt sich Herr Dr. Kempter bereit, wieder aktiver die Vorstandsarbeit zu unterstützen und als Beisitzer an Stelle von Herrn Gütermann ebenfalls nach Votum, in den Vorstand zurück zu kommen.
Den Mitgliedern des Beirats, Herrn Ganter, Herrn Holz, Frau Hug-Unmüssig, Herrn Kahrs und Herrn Dr. Kempter danke ich herzlich für ihre Beiratstätigkeit.
Hervorheben möchte ich das Engagement von Herrn Holz als Vorstand der TheaterStiftung. Ebenfalls aus zeitlichen Gründen möchte Herr Holz sein Amt als Beirat zur Verfügung stellen, wird sich aber weiterhin der Stiftung widmen. Leider können wir ihn heute nicht verabschieden, da er heute verhindert ist an der Mitgliederversammlung teilzunehmen.
Viele Aktionen wären nicht zu verwirklichen gewesen, wenn nicht Frau Margot Hug-Unmüssig und Ihr Partner Thomas Feicht die Freunde ehrenamtlich und doch professionell beraten und begleitet hätten und ihre Infrastruktur zum Teil kostenlos zur Verfügung gestellt hätten.
Mein besonderer Dank gilt auch den Rechnungsprüfern Christian Winterhalter und Dr. Ingolf Kleißler.
Herr Winterhalter hat in dem Geschäftsjahr 09/010 nicht nur das Rechnungswesen geprüft, er hat sich auch mit mir zusammen um die notarielle Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung vom 27. Oktober 2009 bezüglich der von Ihnen beschlossenen Satzungsänderungen angenommen und die unter Tagesordnungspunkt 7, zusätzlichen Wünsche des Finanzamtes vorbereitet.
Ein großes Dankeschön auch an unsere Mitglied und ExcellenceFörderer Thies Knauf, der die ExcellenceInitiative gemeinsam mit Herrn Bollon ins Leben gerufen hat und weiterhin Menschen und Firmen anspricht, um sie für die Förderung des Theater Freiburg zu gewinnen.
Die TheaterFreunde planen im Frühjahr , noch in der Jubiläumssaison, ein Fest für Mitglieder, Stifter und die, die es werden wollen und wir laden Sie heute dazu schon herzlich ein.
Dem höchsten Organ des Vereins, der Mitgliederversammlung, danke ich für das dem Vorstand und mir entgegengebrachte Vertrauen.
Um das Wonneempfinden der Freiburger Bürger bemühen sich Vorstand und Beirat gerne weiter, indem sie die Theaterarbeit nachhaltig unterstützen.
TOP 3 Jahresbericht der Schatzmeisterin
Die Schatzmeisterin berichtet über das abgelaufene Geschäftsjahr 2009/2010.
TOP 4a Jahresbericht der Rechnungsprüfer
Herr Winterhalter stellt fest, dass es keinerlei Beanstandungen gebe. Die Buchführung sei tadellos und entspreche den einschlägigen Bestimmungen.
TOP 4b Bericht von Herrn Pistecky zu seiner Arbeit im Theaterausschuss
Herr Pistecky erklärt kurz die Zusammensetzung und Aufgaben des Theaterausschusses. Bisher gab es in 2010 vier Sitzungen. Schwerpunkt sei immer u. a. der Finanzbericht des Theaters. Dieser höre sich derzeit „sehr optimistisch“ an. Weitere Themen u.a.: Spielplan, Verlängerung des Vertrages mit dem GMD, Sanierung der Bühnentechnik, Projekt Literaturhaus, Eintrittspreise. Die Zusammenarbeit und Atmosphäre sei gut.
TOP 5 Entlastung des Vorstandes
Herr Dr. Keller schlägt die Entlastung des Vorstandes vor. Die Entlastung wird einstimmig erteilt.
TOP 6 Wahl des Wahlleiters/der Wahlleiterin, des/der Vorsitzenden, 2 Stellvertreter/Stellver-treterinnen, des Schatzmeisters/der Schatzmeisterin, des Schriftführers/der Schriftführerin, der 2 Beisitzer/innen, der 2 Rechnungsprüfer/innen, der 2 Beiratsmitglieder
Herr Dr. Engert wird als Wahlleiter einstimmig gewählt.
Die Mitgliederversammlung stimmt einer Wahl der zu Wählenden per Akklamation einstimmig zu.
Frau Keul stellt sich als Vorsitzende erneut zur Verfügung. Es gibt keine Gegenvorschläge. Sie wird einstimmig mit einer Enthaltung gewählt.
Als Stellvertreter kandidieren erneut Herr Pistecky und Herr Hugo. Es gibt keine Gegenvorschläge. Beide werden einstimmig mit zwei Enthaltungen gewählt.
Herr Winterhalter stellt sich als neuer Schatzmeister zur Verfügung. Er war bisher als Rechnungsprüfer tätig. Es gibt keine Gegenvorschläge. Er wird einstimmig mit einer Enthaltung gewählt.
Als Beisitzer stellt sich erneut Herr Dr. Maul zur Wahl. Herr Gütermann kandidiert nicht mehr. Neu steht Herr Dr. Kempter als Beisitzer zur Verfügung. Es gibt keine Gegenvorschläge. Beide werden einstimmig mit zwei Enthaltungen gewählt.
Als Schriftführerin kandidiert erneut Frau Brosius in Abwesenheit und wird einstimmig gewählt.
Als Rechnungsprüfer und Rechnungsprüferin kandidieren erneut Herr Dr. Kleißler und neu Frau Gräfingholt. Herr Winterhalter wechselt in den Vorstand und kann deshalb das Amt des Rechnungsprüfers nicht länger ausüben. Frau Gräfingholt ist Betriebswirtin. Es gibt keine Gegenvorschläge. Beide werden einstimmig mit zwei Enthaltungen gewählt.
Herr Holz und Herr Dr. Kempter scheiden aus dem Beirat aus. Herr Gütermann ebenfalls aus dem Vorstand, stellt sich aber neu als Beirat zur Wahl. Ferner stellt sich Herr Uwe Kleiner – leider abwesend - neu als Beirat zur Verfügung. Herr Kleiner ist u. a. Excellenceförderer des Theaters. Herr Gütermann und Herr Kleiner werden einstimmig mit einer Enthaltung in die jeweiligen Positionen gewählt.
Frau Keul bedankt sich sehr herzlich bei Frau Schöler für die langjährige Tätigkeit als Schatzmeisterin im Vorstand und verabschiedet sie offiziell. Frau Schöler bedankt sich bei Herrn Winterhalter für seine Tätigkeit als Rechnungsprüfer und die kritische Begleitung ihrer Arbeit. Frau Keul gibt bekannt, dass Frau Schöler als Vertretung für Frau Brosius in der Geschäftsstelle weiterhin zur Verfügung stehen wird.
Auf die Frage eines Mitglieds bittet Frau Mundel um Verständnis, dass Probentermine für das Schauspiel aus Dispositionsgründen leider nur relativ kurzfristig per Mail angekündigt werden können und deshalb in den bisherigen Vorankündigungen für diese Spielzeit relativ wenig Schauspielproben terminiert sind.
TOP 7 Satzungsänderungen § 2 und § 11 – siehe Schreiben des Finanzamts Freiburg-Stadt
Frau Keul weist auf das Schreiben des Finanzamts hin. Dieses bittet um zwei Änderungen (siehe Anlage).
Die Mitgliederversammlung beschliesst – entsprechende Zustimmung des Finanzamtes vorausgesetzt – einstimmig mit einer Enthaltung folgende Formulierung (Variante A):
„Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Theaterstiftung, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.“
Für den Fall, dass das Finanzamt dieser Formulierung nicht zustimmt, soll dementsprechend die bisherige Version – das Vermögen des Vereins fällt an die Stadt Freiburg, die es dementsprechend zu verwenden hat – beibehalten werden.
TOP 8 Resümee der Intendantin
Frau Mundel überreicht Frau Schöler als Dank für ihre Tätigkeit das neue Theaterbuch, das aus Anlass des 100jährigen Jubiläums erschienen ist. Frau Mundel hebt die Förderung der Freunde speziell für den „Ring des Nibelungen“ als auch den „Rap des Nibelungen“ hervor und bedankt sich dafür ausdrücklich.
Das Verhältnis zwischen Stadt und Theater sei mittlerweile sehr positiv. Ebenfalls sehr erfreulich sei die überregionale Aufmerksamkeit, die das Theater Freiburg mittlerweile mit seinen Produktionen und Themen geniesse. Frau Mundel geht kurz auf einige Produktionen und Veranstaltungen der laufenden Spielzeit ein (u. a. „Die grosse Pause“ in St. Georgen, internationales Suppenfest, Wiederaufnahme „Die kleine Hexe“). Frau Mundel schliesst ihren Bericht mit einem Dank an die Mitglieder für ihre Unterstützung.
Herr Dr. Engert berichtet über die wirtschaftliche Situation des Theaters. Aufgrund der mit der Stadt vereinbarten Zielvereinbarung, die noch bis 2013 läuft, erlebe das Theater derzeit ruhigere Zeiten. Bestandteil dieser Zielvereinbarung sei jedoch eine Kürzung des Budgets um € 600.000,-, die derzeit noch umgesetzt werde. Die Bühnentechnik sei völlig veraltet, habe erhebliche Sicherungsmängel, insbesondere die Handsteuerung der Maschinerie sei nicht mehr zeitgemäss . Die dringend erforderliche Sanierung, die beim letzten Umbau in den Neunziger Jahren aus finanziellen Gründen nicht gemacht werden konnte, wird nun – nach der voraussichtlichen Zustimmung im Gemeinderat - in den Spielzeitpausen 2012-2014 erfolgen, um den laufenden Spielbetrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen. Bestandteil der Sanierung wird ebenfalls der Einbau eines Aufzuges im Steinfoyer sein. Dieser erfolge bereits voraussichtlich in den Theaterferien 2011 und erschliesse danach das Wintererfoyer und den zweiten Rang.
TOP 9 Verschiedenes
Herr Meier-Rudolph äussert Bedenken über die vorherige Abstimmung über die Satzungsänderung (siehe TOP 7).
Die Mitgliederversammlung beschliesst zusätzlich für den Fall möglicher Probleme mit dem Finanzamt folgende Variante B:
„Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft.“
Es taucht die Frage auf, warum über dem Theater ausgerechnet in Englisch (und nicht in Deutsch) „Heart of the City“ stehen würde. Frau Mundel erläutert hierzu, dass es sich in diesem Fall um ein Wortspiel handele: Aus “ Heart“ würde durch die wechselnde Beleuchtung der (Anfangs-)Buchstaben „ Art“ - ein Zitat aus dem Film “Matrix”, welches auf den Übergang zwischen realer und nicht realer Welt hindeuten solle. Dies stehe im Gesamtzusammenhang zu der Frage, was sei die Aufgabe eines Stadttheaters der Zukunft.
Ein Mitglied frägt, warum in dieser Spielzeit das Konzertabo auf zwei Sonntage falle und nicht alle Termine wie gewohnt am Dienstag. Leider sei durch das Theater hier nicht explizit darauf hingewiesen worden. Vielen Besuchern seien diese beiden Sonntage deshalb erst gar nicht aufgefallen. Frau Mundel bedauert dies. Es handele sich in diesem Fall um eine Ausnahme wegen des Jubiläums und der hierfür verpflichteten „besonderen Dirigenten“ (u.a. der ehemalige GMD Donald Runnicles). Andere Termine wären mit diesen Dirigenten definitiv nicht möglich gewesen.
Aufgrund einer weiteren Nachfrage weist Herr Dr. Maul darauf hin, dass der Gast beim Stammtisch der Theaterfreunde in der Regel in der BZ des jeweiligen „Stammtischmittwochs“ in der Rubrik „Veranstaltungen“ sowie per Mail angekündigt würde.
Frau Keul schliesst den Abend und bedankt sich bei den Mitgliedern.
Freiburg, 25.10.2010
Gernot Hugo Dorit Keul
Schriftführer Vorsitzende

